Pilot und Luftschiff
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Das Ende der Zeppeline


Nach Ausbruch des zweiten Weltkrieges waren die zwei letzten Zeppeline LZ 127 und LZ 130 in ihren Hallen in Frankfurt. Am 29.2.1940 kam der damalige Luftmarschall Göring zur Besichtigung der Luftschiffe nach Frankfurt. Er machte aus seiner Abneigung gegen Luftschiffe keinen Hehl. Aus der Führergondel rief er den anwesenden Photograpfen zu: "photografiert nur, diese Aufnahme wird Seltenheitswert haben". Einige Tage später wurden die Luftschiffe durch ein Luftwaffenbatallion zerstört.
Die Halle des LZ 130 Graf Zeppelin II
Am dritten Jahrestag der Lakehurst Katastrophe, dem 6.Mai 1940 wurden die Hallen in Frankfurt gesprengt. In seinem Buch "Im Zeppelin über Länder und Meere" schreibt Dr. Eckener dazu:
Einige Monate nach Ausbruch des Krieges wurde LZ 130 in seiner Halle in Frankfurt abgewrackt, damit sein Aluminiumgerüst zum Bau von Flugzeugen Verwendung finde. Gleichzeitig wurde die große Halle kurzerhand gesprengt. Das alles geschah ohne zwingende Notwendigkeit, mit solcher Hast und Zerstörungslust, ohne Rücksicht auf den Wert des dabei vernichteten Materials und Gutes, daß darin nicht allein eine völlige Gleichgültigkeit, sondern eine offenbare verächtliche Abneigung gegen den Zeppelin zutage trat, wie sie Göring auch offen bei der entscheidenden Beschlußfassung zum Ausdruck brachte. Hier wurde eine klare Entscheidung vollzogen, und ich war bei allem Bedauern über die Unvernunft der Sprengung einer wertvollen Konstruktion, wie die Halle es war, nicht einmal unzufrieden damit, denn in der Tat: die Gedankenwelt um die Zeppelin-Idee des alten Grafen und jene um die Idee Hitlers waren in ihrem innersten Kern unverträglich miteinander.
Dieses war das vorläufige Ende der "Großen Zeit der Zeppelin-Luftschiffe".

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letzte Aktualisierung: 12.07.04
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