Parseval und Siegsfeld entwickelten in den 90er Jahren des 19ten Jahrhunderts einen Drachenballon, der bei allen größeren Armeen als Beobachtungsballon eingesetzt wurde. Der Fessel-Ballon konnte eine Höhe bis zu 2000 m erreichen. Die Hülle wurde duch ein Ballonett prall gehalten, welches durch den Fahrtwind aufgefüllt wurde. Bis zum Ende des ersten Weltkrieges lieferte die Augsburger Ballonfabrik Riedinger über 4000 Drachenballons an die Wehrmacht.
Daten:
Volumen: bis 1200 m3 max. Geschwindigkeit: Fesselballon Motorisierung: nicht motorisiert erste Fahrt: 1893