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  Die R 101

Das Starrluftschiff R101


Die "R 101" wurde in Cardington (U.K.) von der staatlichen Royal Airship Works gebaut. Sie sollte der Verbindung von England und den überseeischen Kolonien dienen. Beim Jungfernflug der R101 am 14.10.1929 stellte sich heraus, dass das Luftschiff völlig untermotorisiert und viel zu schwer war. Deshalb wurde es von 223 m auf 238 m verlängert, dadurch wuchs das Volumen um 16000 m3 auf 156000 m3. Desweiteren wurde ein Teil des Rahmens entfernt, um Gewicht zu sparen. Am 4. Oktober 1930 startete das Luftschiff zu einem erneuten Jungfernflug nach Indien. Die R 101 kam über dem Ärmelkanal in einen Sturm, und Teile der Hülle gingen durch falsche Materialwahl verloren. Die Wasserstoffzellen waren dem Sturm ausgesetzt. Es gelang der Besatzung in Frankreich zu landen. Bei der Landung fing das auströmende Gas Feuer und es kam zu mehreren Explosionen. Von den 54 Besatzungsmitgliedern kamen dabei 48 ums Leben.



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letzte Aktualisierung: 12.07.04
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